So wird es nicht immer sein

Macht Dir diese Aussicht Hoffnung oder doch eher Angst? Viele bisherigen Sicherheiten wurden erschüttert, was bleibt? Hoffnungslosigkeit – nur den Kopf in den Sand stecken? Interessanterweise hat die Bibel vielen Menschen genau in diesen Lebenssituationen Hoffnung gegeben. 

»Den Kopf in den Sand stecken« ist ein Ausdruck dafür, dass eine Person sich weigert, sich der Realität zu stellen. Es bedeutet, dass man eine drohende Gefahr nicht sehen will und handelt, ohne die Umgebung zu beachten. Diese Redensart entstand aus der Vorstellung, dass der Vogelstrauß seinen Kopf in den Sand steckt, sobald Gefahr droht und er Angst bekommt.

Diese Annahme basiert zwar auf wahren Beobachtungen, ist aber dennoch falsch.
(Weshalb sie falsch ist, kannst du mit Sicherheit selbst rausfinden). Der Vogelstrauß kann mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 90 km/h rennen und genau das tut er auch, wenn er sich bedroht fühlt, anstatt, wie oft angenommen, seinen Kopf im Sand zu vergraben!

Wie gehst du mit Situationen um, die dir Angst machen oder dich überfordern? Wo du keine Kontrolle hast und den Umständen des Lebens schutzlos ausgeliefert bist? Wie z. B. der aktuelle Krieg vor unserer Haustür oder den voranschreitenden Wohlstandsverfall in Deutschland. Es scheinen vielleicht nicht absolut schlechte Aussichten für uns zu herrschen, aber eine gewisse Unsicherheit und Angst ist dennoch in unserer Gesellschaft zu beobachten. Steckst du den Kopf in den sprichwörtlichen Sand oder versuchst du dem ganzen vielleicht (mit 90 km/h) zu entfliehen?

Ich kann dir sagen, was mir hilft, wenn ich vor Situationen stehe, die mir Angst machen. Weder stecke ich den Kopf in den Sand noch versuche ich davor zu fliehen, denn – seien wir mal ehrlich – beides funktioniert mehr schlecht als recht.  

Nein, ich wende mich dem Gott der Bibel zu! Denn in Jesus Christus wendet sich auch der lebendige Gott dir und mir zu! Darauf dürfen wir vertrauen, auch hier und heute.

In der Bibel heißt es dazu (in Psalm 27): »Der HERR ist für mein Leben wie eine schützende Burg, vor wem sollte ich erschrecken? Selbst wenn mich ein Heer von Feinden umlagert: mein Herz ist nicht von Furcht erfüllt. Und wenn Krieg gegen mich ausbricht, bleibe ich dennoch voll Zuversicht. Denn er wird mich am Tag des Unglücks in seinem Zelt bergen, mir dort in der Verborgenheit seinen Schutz gewähren und mich auf einem hohen Felsen in Sicherheit bringen.«

Das glaube ich! Gott ist für mich ein Zufluchtsort in Zeiten, in denen ich mich bedrängt fühle, ein Ort, wo ich Kraft schöpfen kann, wenn ich Angst habe. Dann wende ich mich diesem Gott zu, wie es auch ein großer Theologe des 20. Jahrhundert mit den Worten tut: »Herr, unser Gott! Wenn wir Angst haben, dann lass uns nicht verzweifeln. Wenn wir enttäuscht sind, dann lass uns nicht bitter werden. Wenn wir gefallen sind, dann lass uns nicht liegenbleiben. Nein, dann lass uns deine Nähe und deine Liebe spüren!« (Karl Barth)

Willst du diesen Gott der Zuflucht und Sicherheit auch kennenlernen? Dann steck nicht den Kopf in den Sand, sondern in die Bibel und lies selbst nach, was die Bibel über diesen Gott sagt.

Die Bibel (z. B. das Evangelium nach Lukas) > https://www.bibleserver.com/

Hast du noch weitere Fragen zum Leben und Glauben? Dann kannst du dich gerne an unseren Pastor Peter Isaak (peter.isaak@lifebase.org) wenden.