Strassenfest

Wir alle wünschen uns Glück. Wir suchen es in Beziehungen und Gemeinschaft, in Gesundheit und Wohlbefinden, in Freiheit und Sicherheit, in Erfolg und Kreativität, in schönen Erlebnissen und in einem sinnvollen Leben. Vieles davon kann uns tatsächlich für kurze Zeit glücklich machen.

Wir investieren viel Zeit in die Suche nach Glück. Wir arbeiten, um etwas zu erreichen. Wir nehmen uns Zeit für Menschen, die wir lieben. Wir planen Erlebnisse, auf die wir uns freuen, und suchen Erholung und Momente, die uns guttun.

Unsere Zeit und unser Glück sind eng miteinander verbunden. Denn das, wofür wir unsere Zeit einsetzen, zeigt, was uns wichtig ist und worauf wir unsere Hoffnung setzen.

Niemand weiß, wie viel Zeit ihm bleibt. Deshalb ist Zeit kostbar. Die Zeit mit einem geliebten Menschen. Ein schöner Moment. Eine Begegnung. Ein gemeinsames Erlebnis. Doch die Zeit bleibt nicht stehen. Momente vergehen. Kinder werden erwachsen. Menschen kommen und gehen. Erfolg kann verblassen. Gesundheit kann sich verändern. Und das führt zu einer entscheidenden Frage:

Die Bibel sagt: „Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“ [Psalm 90,12]. Das ist eine Einladung, bewusst zu leben und zu fragen: Wofür lebe ich? Was hat wirklich Priorität? Wofür verwende ich meine begrenzte Zeit?

Die Bibel sagt: „Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt.“ [Prediger 3,11]

Gott hat die Ewigkeit in das Herz des Menschen gelegt. Deshalb suchen wir nach mehr als nach einem kurzen glücklichen Moment. Wir suchen nach etwas, das bleibt:
– Nach Liebe, die trägt.
– Nach Frieden, der tiefer geht als unsere Umstände.
– Nach Sinn, der unserem Leben Bedeutung gibt.
– Nach Hoffnung, die stärker ist als der Tod.

Der Mensch sucht nach dem, was ewig ist – und letztlich nach Gott. Doch obwohl Gott diese Sehnsucht in unser Herz gelegt hat, leben wir von ihm getrennt.

Die Bibel nennt es Sünde oder Schuld. Wir leben ohne Gott und gehen unsere eigenen Wege. Wir tun, denken und sagen Dinge, die nicht gut sind, und verletzen damit andere Menschen und uns selbst.

Die Bibel sagt: „Denn alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes.“ [Römer 3,23]. Unsere Schuld trennt uns von Gott. Und wir können diese Trennung nicht selbst überwinden – nicht durch gute Taten, Leistung, Religion oder den Versuch, ein besserer Mensch zu werden. Wir brauchen einen Retter. Deshalb kam Jesus Christus! Das ist die gute Nachricht: Gott hat uns nicht aufgegeben!

Er hat einen Weg geschaffen, damit wir zu ihm kommen können. Jesus Christus kam in diese Welt und lebte ohne Schuld. Und am Kreuz nahm er unsere Schuld auf sich. „Er ist um unserer Übertretungen willen verwundet und um unserer Sünden willen zerschlagen.“ [Jesaja 53,5]

Jesus starb für unsere Schuld – für unsere Vergangenheit, für unsere Sünde und für alles, was uns von Gott trennt. Doch Jesus blieb nicht im Tod. Er ist von den Toten auferstanden. Der Tod hat nicht das letzte Wort. Deshalb gibt es Hoffnung – nicht nur für diese Zeit, sondern für die Ewigkeit.

Jesus selbst sagt: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ [Johannes 14,6]. Wir kommen nicht durch unsere eigene Leistung zu Gott. Nicht durch Religion. Nicht durch gute Taten. Nicht dadurch, dass wir perfekt werden. Wir kommen NUR durch Jesus Christus zu Gott. Durch seinen Tod am Kreuz hat er den Weg zu Gott freigemacht.

Gott ruft uns zur Buße. Das bedeutet:
– Ich erkenne meine Schuld.
– Ich werde ehrlich vor Gott.
– Ich bitte ihn um Vergebung.
– Ich kehre von meinem bisherigen Weg um.
– Ich vertraue Jesus Christus mein Leben an.

Die Bibel verspricht: „Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“ [1. Johannes 1,9]. Jesus vergibt Schuld und reinigt den Menschen, der zu ihm kommt. Er schenkt einen neuen Anfang.

Jesus Christus lädt dich ein. Du darfst ihm deine Schuld bringen, ihn um Vergebung und Reinigung bitten, umkehren und ihm dein Leben anvertrauen. Er sagt: „Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben.“ [Matthäus 11,28].

Vielleicht hilft dir dabei dieses kleine, vorformulierte Gebet: