Nav view search

Navigation

Sorgen sind Blockaden im Christenleben - Jesus kann diese lösen!

Auch im Glaubensleben gibt es Blockaden oder Hindernisse.

Es ist sehr wichtig, dass wir das erkennen. Nur so können wir sie mit Gottes Hilfe beseitigen.

Geschieht das nicht, ist unser Glaubensleben blockiert. Auf Dauer können wir diesen Zustand aber nicht halten - wir sacken ab.

 

Sorgen quälen enorm und bringen einfach nichts 

 

Überraschung auf einer Essener Intensivstation:

Als die Schwestern einem 91-jährigen Patienten den Knieverband entfernten, fiel ihnen ein Briefumschlag mit 60 000 DM in die Hände. Der alte Herr, eingeliefert mit akutem Herzanfall, hatte das Bargeld unter einem dicken Verband in der Kniekehle deponiert. Wegen seiner Sorgen hat er sich seinen Bewegungsfreiraum genommen, in dem er das Geld "sicher" mit sich nahm. Sorgen sind eine bittere Realität.

 

Sorgen gehören leider zum gefallenen Menschen

 

1Mo 3,17-19: ... verflucht sei der Acker um deinetwillen! Mit Mühsal sollst du dich von ihm nähren dein Leben lang. Dornen und Disteln soll er dir tragen, und du sollst das Kraut auf dem Felde essen. Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen,

 

Was sagt Gott in seinem Wort zu Sorgen?

 

Interessant ist, dass sich die ganze Bibel mit diesem Thema beschäftigt. Gott schweigt nicht über dieses Thema, sondern spricht es ganz offen und ehrlich an.

 

Verschieden Sorgen in allen Lebenslagen:

- Zukunft (Mt 6,34)

- Verfolgung (Mk 13,11)

- Wohlstand (Mt 13,23)

- unsere Kinder

- Krankheiten

- Alter

- reale und eingebildete Sorgen

 

Sorgen werden in der Bibel wie folgt bezeichnet:

- heidnisch (Mt 6,32)

- verunehren Gott (Mt 6,26)

- sind umsonst (Ps 127,2 Mt 6,27). Sie verändern und lösen nichts!

- sind Kleinglaube (Mt 6,30). Sorgen sind nicht gerechtfertigt und daher nicht entschuldbar

- Achtung: Sich um etwas kümmern (besorgen), Anteil nehmen und sich ängstigen sind Gegensätze. (2Ko 11,28 Phil 2,20)

 

 „Aus Sorge um unser Leben schaffen wir uns Besitz. Aus Sorge um die Zukunft bauen wir auf Vermögen und Sachwerte. Die ‘Schätze’, die wir uns sammeln, sind aus der Sorge geboren, und darum werden sie wieder neue Sorgen gebären.” (Biblisches Wörterbuch, Brockhaus, 1985).So können wir als Zwischenfazit folgendes speichern: Gott weiß, dass wir Sorgen haben werden und er sagt uns klar, dass wir keine Sorgen haben sollen.

 

Welche Effekte haben Sorgen auf dein Leben?

 

1. Sorgen begünstigen Krankheiten und Depressionen (Spr 12,25 17,22 15,13

2. Sorgen schaden unserem inneren Menschen (Mk 4,19 Lk 21,34)

 

Endlich: Lösungen gegen Sorgen

 

Diese Welt:

„Für Sorgen sorgt das liebe Leben, und Sorgenbrecher sind die Reben.” (Goethe, Schenkenbuch von ‘Westöstlichem Diwan’, 1819) - und das wird ganz oft mit Alkohol versucht. Einfach die Sorgen im Alkohol ertränken. Aber: Sorgen können schwimmen!

 

Die Bibel:

1. "Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen laßt eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden! Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus." Phil 4,6

Meint hier die Bibel etwa: "Sorgt euch um nichts ein leichtsinniges Leben"

Nein, sondern:

Beten und Danken den Gott sorgt für uns (Ps 40,17 Mt 6,8.25.31.32)

Eine kleine Geschichte dazu: Arpad Arder. (Estland) mußte wegen eines deutschen Gottesdienstes 50 Rubel Strafe bezahlen. Ein Monatsgehalt! Gott regelte die Bezahlung: Bei einem Schalter der Post zahlte er die 50 Rubel ein, und bei einem anderen bekam er genau 50 Rubel heraus. Wie kam es dazu? Ein Freund aus der DDR weilte am Schwarzen Meer. Ein Junge wollte unbedingt seine abgewetzten Jeanshosen haben. Am Tag der Abreise erhielt er sie und zahlte 50 Rubel. Der Freund erinnerte sich an A. A. und überwies ihm das Geld.

2. "Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch." 1 Pe 5,7. Dieser Bibelvers ruft uns die Bergpredigt und das Alte Testament in Erinnerung: Lies hierzu Mt 6,25-32 und Ps 55,23 (klicke auf die Bibelstellen um die Stelle zu lesen!). Auch sollen wir die Sorgen auf Gott werfen. Draufwerfen - ein energischer Akt, der völlige Trennung einschließt. Und das geschieht im Gebet. Wenn Du jetzt etwas zum "Draufwerfen" hast, geh in einen ruhigen Raum und rede alleine mit Gott im Gebet.

 

Zusammenfassung:

 

Wahrheiten Gottes die universell gelten:

1. Wir brauchen uns nicht zu sorgen!
2. Gottes väterliche Fürsorge ist immer da.

 

Was wir als Christen daher immer vor Augen haben sollen:

3. Mt 6,33 "Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes...!
4. Die "Sorge" um unser Heil, finden ein Christus ein Ende!

 

Eine Geschichte zum Abschluss:

Mit nur 16 Reichsmark gründete Pastor Ludwig Doll (1846-1883) die Waisenhausarbeit und Mission in Neukirchen. Durch seine Krankheit, er wurde nur 37 Jahre alt, und andere Nöte kam er oft in große Schwierigkeiten. Es schien ihm, als ob Gott ihn verlassen hätte. Ein weiser Seelsorger half ihm mit dem Psalm 25. Beim lesen wirkte es wie eine Offenbarung: “Da wäre ich ja der einzige Gläubige, der je zuschanden geworden wäre. Das kann nicht sein!”

Amen! Gott segne dich!

 

Rechnen wir noch mit der Wiederkunft Christi?

„Amen, ja, komm, Herr Jesus!“ (Offenbarung 22, 20b)

Manfred Siebald singt in einem Lied: „Wir beten laut: Herr, komm doch wieder. Und denken leise: Jetzt noch nicht.“ Vielleicht hat es Zeiten gegeben, in denen die christliche Gemeinde laut gebetet hat: „Komm bald, Herr Jesu!“ Ich habe allerdings dieses Gebet in den letzten Jahren so gut wie überhaupt nicht mehr gehört. Dafür ist der leise Gedanke „jetzt noch nicht“ immer lauter geworden.

Unsere kurzfristigen Ziele in der Gemeinde sind so bestimmend geworden, dass eine Wiederkunft Jesu zum jetzigen Zeitpunkt fast undenkbar erscheint. Viele haben das Thema: „Wiederkunft Christi“ völlig abgehakt. Vielleicht machen wir uns zu wenig bewusst, dass Jesus Christus auf jeden Fall wiederkommen wird. Das große und letzte Ziel unseres Glaubens ist nicht die lebendige Gemeinde in meiner Stadt, sondern die vollendete Gemeinde in der Ewigkeit bei Gott. Dieses letzte große Ziel macht uns Jesus Christus möglich.

Weiterlesen: Rechnen wir noch mit der Wiederkunft Christi?