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Rechnen wir noch mit der Wiederkunft Christi?

„Amen, ja, komm, Herr Jesus!“ (Offenbarung 22, 20b) 

Manfred Siebald singt in einem Lied: „Wir beten laut: Herr, komm doch wieder. Und denken leise: Jetzt noch nicht.“ Vielleicht hat es Zeiten gegeben, in denen die christliche Gemeinde laut gebetet hat: „Komm bald, Herr Jesu!“ Ich habe allerdings dieses Gebet in den letzten Jahren so gut wie überhaupt nicht mehr gehört. Dafür ist der leise Gedanke „jetzt noch nicht“ immer lauter geworden.

Unsere kurzfristigen Ziele in der Gemeinde sind so bestimmend geworden, dass eine Wiederkunft Jesu zum jetzigen Zeitpunkt fast undenkbar erscheint. Viele haben das Thema: „Wiederkunft Christi“ völlig abgehakt. Vielleicht machen wir uns zu wenig bewusst, dass Jesus Christus auf jeden Fall wiederkommen wird. Das große und letzte Ziel unseres Glaubens ist nicht die lebendige Gemeinde in meiner Stadt, sondern die vollendete Gemeinde in der Ewigkeit bei Gott. Dieses letzte große Ziel macht uns Jesus Christus möglich.

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Jesaja 66,13: Gott spricht: "Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet."

Ich brauche Trost. Zum Beispiel, wenn ich frustriert bin, weil ich mich bis zum Umfallen engagiert habe und es danach vor allem Kritik hagelt. Das macht fertig. Oder wenn ich traurig bin, weil mir jede Perspektive abhandengekommen ist oder der Schwung für neue Taten. Vor allem, wenn jemand stirbt, der mir viel bedeutet, brauche ich Trost.

Das geht Ihnen sicherlich auch so. Nicht immer, zum Glück, aber immer mal wieder. Wir brauchen Trost immer dann, wenn uns etwas verloren geht, das unser Leben ausgemacht hat: sei es die Heimat, sei es der Job, die Ehe oder eben ein Mensch. Und wenn ich die Nachrichten sehe, die sich meistens um Katastrophen drehen, frage ich mich: Ist die Welt noch bei Trost?

Ich habe zwei Arten des Trostes entdeckt. Die eine ist ein Mensch, der mich einfach seine Nähe spüren lässt. Vor dem ich mich nicht rechtfertigen muss. Ein Mensch, bei dem ich mal durchatmen, vielleicht auch eine Träne weinen kann. Das tut einfach gut und es tröstet schon, dass ich so ehrlich sein kann.

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